• Beauty,  Bodypositivity,  Frausein,  Musik und TV

    Warum gewinnen immer die Dünnen? – Germany’s next Topmodel vs. Curvy Supermodel

    Heute Abend geht es wieder los: die 14. Staffel von GNTM catwalkt sich über die heimischen Flachbildfernseher. Auf den ersten Blick wird wieder das altbekannte, superschlanke Bild bedient. Waren die beiden „Curvy-Kandidatinnen“ im letzten wohl nur ein Ausrutscher. Doch einen Platz für Curvy Models in der Öffentlichkeit wollte RTLII mit „Curvy Supermodel schaffen. Drei Staffeln, drei Versuche ein Gegenentwurf zu GNTM zu sein. Curvy Supermodel ist Geschichte. Ende letzten Jahres erteilte der RTLII-Programmdirekter dem kurvigen Modelformat den Todesstoß. Zu schlechte Kritiken, zu wenig Zuschauer. Doch woran liegt es, dass sich Curvy Supermodel keine Prosecco-trinkende Stammzuschauerin erarbeiten konnte?  Germany’s next Topmodel Bei GNTM ist jede Folge wie ein großes Event: durch…

  • Gesellschaft

    Der Mensch ist einfach zu feige um allein gemein zu sein.

    Vox launchte „Das perkte Dinner“. Vox erkannte: ein Wettstreit zwischen mehreren Personen heizt den Voyeurismus des Zuschauers derart an, dass man damit gute Quoten einfährt. Also rief Vox eine weitere Show ins Leben: Shopping Queen. Im Januar 2012 kam das Sendungsbaby mit seinem alleinerziehenden Pflegevater Guido Maria Kretschmer auf die Welt. Und seit seiner Geburt, ist die kleine Shopping Queen der Klassenliebling. Irrsinnigerweise blieb sie von feministischem Mobbing fast verschont und entwickelte sich zu einer jungen Dame mit verschiedenen Facetten, sodass es ihr nicht schwer fiel auch mal ihre testosterongeladene oder C-prominente Seite zu zeigen. Quelle: Vox Doch Shopping Queen ist auch Sozialexperiment: hier werden fünf völlig unterschiedliche Personen und…

  • Gesellschaft

    “Ich bin sooo männlich”, sprach der Langhaarbayer.

    Bestimmt hat es der ein oder andere von euch gesehen. Beziehungsweise haben einige versucht wegzuschauen, aber der Schock und Ekel ließen einen erstarren.  Kabel 1, Sonntagabend: Unsympathisch inszeniert sich ein Langhaarbayer als den Inbegriff von Testosteronüberschuss. Diesen Mann scheint die blanke Panik zu treiben, er könnte nicht genug Mann sein.  Anders kann ich mir nicht erklären, warum ein fränkischer Autolackierer in den 40ern jahrelang durch Afrikas Wildnis robbt. Alles an seiner Art zu berichten ist so grausam auf „Schau mal, wie mutig ich bin!“ getrimmt, dass die Verzweiflung in einem hochkriecht. Scheinbar von fehlendem Selbstwertgefühl gezwungen kaut Herr Gress auf armen kleinen Fröschen rum. Wenn Stämme aufgrund von Hungersnöten auf…