• Berlin,  Frausein,  Gesellschaft

    Mein Obdachloser und ich.

    Drei obdachlose, einsame Männer, die einander in dieser kalten und fiesen Welt als kleine Familie Halt schenken. Um sie herum: schicke Leute, die in noch schickeren Designer-Boutiquen am ach so schicken Rosenthaler Platz ihr Geld verprassen. Das ist die Basis eines überaus rührseligen Artikels, der heute auf bz-berlin.de online gegangen ist. Wirre Geschichten werden für vielleicht-wahr verkauft und seltsame Parallelen zu Kunstfiguren und US-Amerikanern gezogen. Drogenkonsum wird irritierend verklärt und eine Szenerie des fehlenden Mitleids erschaffen. Mitleid für so einen Mann? Wenn ich nicht selbst sechs Jahre lang am Rosenthaler Platz gewohnt hätte, hätte ich diesen Artikel (wenn überhaupt) einmal gelesen, den Kopf geschüttelt und zur Seite gelegt. Dass zu…

  • Frausein,  Gesellschaft

    Frauen für Frauen! Girl power ist wichtiger denn je!

    Female empowerment. Frauen für Frauen. Support Her. Die Cosmopolitan hat gestern in Zusammenarbeit mit Instagram eine Initiative für mehr Unterstützung unter Frauen gestartet. Unterstützt wird die Kampagne von ca. 30 Instagrammerinnen, die sich für mehr einsetzen, als nur ein paar hübsch inszenierte 08/15 Bilder. https://www.instagram.com/p/Blmuc2dlyqA/?utm_source=ig_web_copy_link   Haareziehen statt Handreichen Doch zwischen #womancrushwednesdays,  augenscheinlich schon sehr weit fortgeschrittener Emanzipation und mehr als einem Jahrzehnt Bundeskanzlerin ist der Zickenkrieg  größer als je zuvor. Wie sieht der richtige Feminismus aus? Wer ist emanzipierter? Was gehört sich für eine Frau, die nach Gleichberechtigung strebt? Eins muss ich ganz klar sagen: diese Diskussion macht mich kirre. Denn sie ist genau das, was der Feminismus NICHT sein sollte.…