I found my love in Portofino

Ein wunderschönes kleines Filmchen für die doch etwas dunkle Jahreszeit. Gedacht ist es als Werbeclip von Dior. Allerdings taugt es besser als schnelle Aufheiterungstaktik bei dem trüben Wetter dort vor unseren Fenstern. Ich war erst einmal in Italien und so sagenhaft hat es mir nicht gefallen. Da muss ich ehrlich sein. Aber dieser Kurzfilm verleitet mich doch dazu unbedingt dort einmal hinfahren zu wollen. Ich möchte auch auf einem Motorboot unter sengender Sonne küssen. Mit mondänem Hut und dem Liebsten im Arm. Falls Dior mir die Garderobe stellen möchte: Ich inszeniere auch gut und schreibe mit Sixtiesfrisur an der Schreibmaschine die schönsten Momente auf!

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Der wahre Paradiesapfel

So.Die Brigitte Woman Abstimmung nähert sich dem Ende.Wenn ihr noch nicht für mich auf “Mag ich” geklickt habt, wäre ich euch sehr verbunden.Gedicht Angstfrei Und hier eine kleine aber feine Neuentdeckung meinerseits:Sanpellegrinos Pompelmos Limonade. Dazu muss ich gestehen: Ich LIEBE Grapefruits. Und hier in Deutschland sind sie völlig unterschätzt. Sonst wüssten doch die Rewekassiererinnen meines Vertrauens, welche subtropische Frucht dort vor ihnen auf dem Laufband wartet abgescannt zu werden. Dabei ranken sich genügend Mythen um diese Frucht. Bestand doch Marilyn letztes Frühstück aus Grapefruit und Eiern. Das liegt zum einen daran, dass eine Frucht den gesamten Tagesbedarf an Vitamin C liefert. Zum anderen senkt sie auch noch den Insulinspiegel. Was im Umkehrschluss heißt: Sie hilft beim Abnehmen. Ich kenne keine Frucht, bei der mir ein ähnlich angenehmer Schauer über den […]

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Das was ist, ist auch schon gut. Oder sollte gut sein.

Bald klopft das neue Jahr an unsere Tür und bittet um Einlass. Natürlich gewähren wir ihm den und laden es ein, sich seine Hände an einer Tasse Tee zu wärmen. Doch unsere Einladung ist an große Erwartungen geknüpft.  Doch ich glaube nicht, dass es klug und gesund ist, immer zu hoffen, dass das, was kommt, besser ist, als das was ist. Denn das was jetzt ist, war auch einmal etwas, das kommen sollte. Auf DEN Sommer zu warten oder DAS neue Jahr, das alles verändert. Das kann uns doch nur enttäuschen. Weil die Chance, dass sich alles von einem Tag auf den anderen verändert, ohne dass wir etwas verändern, uns wirklich auf etwas neues einlassen, zu klein ist. Doch wir warten stets auf diesen einen Moment, in dem sich alles […]

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God jul! Frohe Weihnachten! Stille Nacht und viel Brimborium.

Frohe Weihnacht an euch dort draußen!Natürlich hätte ich es euch lieber über die schneebedeckte kleine Straße, welche zum Bäckerladen führt, zugerufen. Während im Hintergrund die Glocken läuten, als schwebten sie direkt über unserer kleinen Stadt. Der Schnee klammert sich an die Giebel unserer Häuser und aus jedem unserer Fenster tritt das selbe, glühende Licht hervor.Leider haben wir um die 12°C in Deutschland und Schnee ist so wahrscheinlich wie eine Radiomoderatorin am 23. Dezember, die nicht permanent auf den Männern rumhackt, sie hätten doch bestimmt noch nicht ein Geschenk für ihre Herzensdame im Sack. Auch die Aufregung, die man als Kind hatte, ist irgendwie weg. Und wenn keines anwesend ist, kann man sich leider auch nicht mit ihr anstecken.Ich liebe Weihnachten, aber es steht auch immer die Sorge im Raume, dass […]

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Anekdote aus meinem Jahr

Beim Durchblättern meines Kalenders von diesem Jahr habe ich eine Notiz gefunden, die mich doch glatt wieder in den Moment im Juni zurückversetzt hat.Schmunzeln musste ich auf jeden Fall.Und hier die kleine Anekdote: Morgens viertel vor acht an der Tramstation, es regnet: ein ca. 1,60 m großer, stark behaarter Mann überquert die Straße. Nackt. Nur ein klitzekleines Handtüchlein verdeckt das allernötigste. Barfuß. Ich schaue verwirrt. Er denkt, er kläre mich (mit einer Stimme,die in seinen Nasennebenhöhlen angesiedelt zu sein scheint) auf: “oh mein Gooooott. This is fucking Berlin!” Ich erwidere: “Und dann erweist du dieser außerordentlichen Stadt nicht mal den Respekt, dir eine Hose anzuziehen?” Das FKK-Rumpelstilzchen zieht von dannen. Ich bleibe verdutzt zurück.   Man kann diese Stadt lieben oder hassen. Ich tue beides. Aber mein Herz habe ich […]

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Mein Gedicht für die Brigitte

Meine Lieben!Ich mache bei einem Gedichtewettbewerb von Brigitte mit und habe eines meiner kleinen Werke zum Thema Silvester und das neue Jahr eingereicht.Titel meines Gedichtes ist “Angstfrei”.Das komplette Gedicht findet ihr hier: Angstfrei – Franziska Runge Du schmeckst nach dem letzten Schluck Champagner dein Kuss kratzt nicht es ist ja Silvester du legst deine Stirn an meine … Wenn ihr mir ein “Mag ich” da lasst, würde es mich sehr freuen. Einen schönen dritten Advent wünsche ich euch! Franziska

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Katy hat ein Bauchtäschchen. Und einen Stylisten mit gespaltener Modepersönlichkeit.

Katy Perry bei The Voice of Germany. Ja, ein erfolgreicher Amerikaner tritt auf einer Deutschen Bühne auf. Nur so eine Anmerkung: Nur weil etwas aus den USA importiert wird, ist es nicht gleich besser, als etwas aus heimischen Gefilden. Viele unserer Künstler haben nämlich schon mal das Wort Authentizität gehört. Ohne alles krampfhaft daran zu setzen authentisch zu sein. (Das machen unsere lieben Sternchen aus Übersee nämlich immer, in dem sie komplett überstylt in einem Interview davon berichten, sie trügen auf ihrem Sofa nur Jogginghosen.) Wenn man einen outfittechnischen Imagewechsel innerhalb von zwei Stunden vollzieht, ist so weit entfernt von Ehrlichkeit wie das Chinesische vom Finnischen. Sie eröffnet die Show als sternschnuppiges Porzellanpüppchen mit schneeweißem Blütenbouquet auf der Stirn. Gefällt mir. Um dann als eine Grufti/Grunge Version der Clueless Mädels […]

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Küsst euch! Küssen ist gut!

Was haben meine Äuglein denn da erblicken dürfen?  Quelle: www.bunte.de Die Januarausgabe der GQ hat eine wunderbare Aktion gestartet, die man einfach teilen muss. Wenn Frau Frau in der Öffentlichkeit knutscht, hat das meisten nur was mit der Befriedigung von platten Männerfantasien zu tun. Und natürlich mit der Aufmerksamkeit für ß-Promidamen oder dem angekurbelten Verkauf irgendwelcher Erwachsenenfilmchen.  Nun waren aber die Männer an der Reihe. Und zwar für einen gehaltvollen Zweck: nämlich dem Wladimir mal zu zeigen, dass Homosexualität (pass jetzt gut auf, Putilein) gar nichts schlimmes ist!!! Ich weiß, entsetzte Gesichter pflastern jetzt den Weg durch russische Wohnzimmer. Lese ich die GQ ansonsten nur beim Zahnarzt als Amüsierlektüre, haben sie sich jetzt meinen Respekt verdient. „Gentlemen gegen Homophobie“. Ich finde es einen wichtigen Schritt zur Enttabuisierung von Homosexualität unter […]

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Enttäuschung kennt einen Namen: Nagellack

Es gibt zwei Dinge, die mich regelmäßig in den Wahnsinn treiben: Nagellack und Feinstrümpfe. Bei beiden beträgt die Halbwertszeit gefühlte 2 Minuten. Hier erst einmal mein Drama zum Thema: Nagellack: Enttäuschung in Flaschen. Ich meine, mit Nagellack kann man doch nur alles falsch machen. Gut, bei hellrosa fällt das nicht so auf. Aber ich liebe meine roten Nägel. Die perfekt hinzubekommen, ist allerdings eine Kunst. Ich möchte nicht von Ungeduld sprechen, wenn ich mich nach 1 Stunde Trocknungsstarre bewegen möchte. Allerdings muss ich dann auch diese wenig schmucken Dellen im Lack hinnehmen. Habe ich durchgehalten, kann ich mich aber auch nicht sehr lang an meinen hübschen Nägelchen erfreuen. Trotz Prozedur von Unter- und Überlack sowie zweifachem Farbauftrag dauert es maximal einen halben Tag und ich muss meine abgesplitterten Spitzen retten. […]

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Zeit statt Zeug – Geschenke die man nicht kaufen kann

Bonjour Mesdames et Messieurs! Wieviele werden wieder zwischen den Jahren in die Geschäfte pilgern um Geschenke umzutauschen. Am Heiligabend versucht man noch die Gesichtszüge am Entgleisen zu hindern. Doch spätestens am 1. Weihnachtstag wagt man den ersten zaghaften Versuch, nach der Quittung zu fragen. Geschmack ist nunmal eine schwierige Sache. Den zu treffen ist meist mehr als kompliziert. Außerdem müllen wir uns doch quasi mit Dingen zu, die wir gar nicht wirklich brauchen. Das fällt vor allem bei Umzügen auf, die ich in den letzten 2 Jahren zur Genüge hatte. Ich habe bestimmt bei jedem Umzug eine Mülltonne mit Sachen gefüllt, die ich weder gebraucht noch gemocht habe. Und eine weitere habe ich entweder verkauft oder an die Kleiderkammer gegeben. Da uns das Jagen von Nahrung genommen wurde, müssen wir […]

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