Gesellschaft,  Liebe

Das was ist, ist auch schon gut. Oder sollte gut sein.

Bald klopft das neue Jahr an unsere Tür und bittet um Einlass. Natürlich gewähren wir ihm den und laden es ein, sich seine Hände an einer Tasse Tee zu wärmen. Doch unsere Einladung ist an große Erwartungen geknüpft. 
Doch ich glaube nicht, dass es klug und gesund ist, immer zu hoffen, dass das, was kommt, besser ist, als das was ist. Denn das
was jetzt ist, war auch einmal etwas, das kommen sollte. Auf DEN
Sommer zu warten oder DAS neue Jahr, das alles verändert. Das kann
uns doch nur enttäuschen. Weil die Chance, dass sich alles von einem
Tag auf den anderen verändert, ohne dass wir etwas verändern, uns
wirklich auf etwas neues einlassen, zu klein ist. Doch wir warten
stets auf diesen einen Moment, in dem sich alles schlechte wie eine
Seifenblase auflösen soll. Wir wollen den Neubeginn, der alles
vorherige auflöst, uns glücklicher, zufriedener macht und uns voll
und ganz erfüllt. Wir hängen all unsere Hoffnung an einen Moment,
einen Menschen, den wir treffen und lieben wollen. Oder an die
Chance, die uns doch immer noch nicht zuteil geworden ist. Wir
wollen, dass sich das Glück uns in der Zukunft einfach vollends
zuwendet.
Doch diesen Moment gibt es nicht. Da
man seine Zufriedenheit nicht an eine einzige Begebenheit hängen
kann. Wer oder was soll das denn erfüllen können?
Nein. Aber es gibt den Augenblick, in
dem wir jemanden treffen, der uns Herz und Horizont erweitert. Der
vieles aber nicht alles leichter macht.
Oder wir auf einmal erkennen, was wir
machen müssen, um uns zu erfüllen.
Nur rational dürfen wir nicht sein.
Denn die Rationalität war doch der Grund, warum uns unser Jetzt so
schlecht gefallen hat. Denn in all unserer Rationalität lassen wir
all die wunderschönen Momente vorbeiziehen, die uns dichter an unser
Glück führen. Wir müssen wissen, dass das Glück viel näher ist, als wir vermuten mögen.

Habt ein schönes Silvester, lasst euch nicht von den Böllern in die Flucht schlagen und passt auf euch auf!

2 Kommentare

  • Ilona Rennt

    Hoffnung hat seinen berechtigten Platz in unseren Leben. Doch von hoffen und warten passiert nichts. Nur wer seinen Hintern bewegt, verändert etwas. Bis heute kann ich die Menschen nicht verstehen, die nur hoffen und sich beschweren wie schlecht und schlimm doch alles sei. Anstatt etwas zu ändern, sitzen sie weiter auf ihrem "Elend" und naja hoffen….

    Dir einen guten Rutsch
    Glaub an deine Träume und glaub an dich 🙂

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