• Berlin

    Was sagt der Lebensversager? – Hü-hüpf!

    In Berlin wird ein Haufen von Lebensversagern herangezüchtet. In Berlin kann und darf man nicht alles. Es gibt dir die Möglichkeit zu vielem. Aber gib Berlin nicht am Ende die Schuld, wenn die Party vorbei ist und du mit deiner Postdepression vom Kokain zu Hause bist. Allein. absolutfamilie.de In Berlin gehört dir die Welt! Keine Droge kann dir etwas anhaben. Die anderen werden süchtig, du genießt ja nur dein Leben. Von Mittwoch bis Sonntag frühstückst du vor dem Schlafen und nicht nach dem Aufstehen. Du hüpfst von einem Open Air und Freundeskreis zum nächsten und willst keine Shoperöffnung mit Freibier verpassen. Mit deinem Ex-Wochenendpartner konntest du über allen möglichen Scheiß…

  • Berlin

    Berlin ist… bettelnde Obdachlose mit IPhone.

    Berlin ist… wenn deine Obdachlosen vor der Sparkasse sitzen und betteln, während sie mit einem moderneren Smartphone als dem deinen Facebook checken. Ja, mein Handy hat bald das zweite Lebensjahr vollendet und es begibt sich mit riesigen Schritten in Richtung Sterbebett. Gut, es war von Anfang an kein Super-Mega-High-Tech-Luxus-Modell. Aber es hat Tasten und die Strahlungswerte scheinen in Ordnung (sofern so etwas überhaupt als ok eingestuft werden kann).  Jetzt hat aber jeder meiner Obdachlosen ein neueres Modell als ich und bei meinem muss ich den Stecker festhalten, damit es lädt… Ich scheine nicht darum herumzukommen, mir ein neues anzuschaffen. Doch auf der Suche nach einem Handy, das nicht zu 50%…

  • Berlin

    Wer will nicht mit einem riesigen Hanfblatt über den Brüsten durch die Gegend laufen?

    Gut, als Wahlberliner ist man ja quasi morgens, mittags und abends Passivkiffer. Kaum ein Ort, an dem man nicht durch dichte Marihuanaschwaden watet. Gras ist in Berlin normaler und akzeptierter als es sein sollte. Ich habe in den letzten 5 Jahren Berlin nur drei Menschen kennengelernt, die noch nie gekifft haben. Wenn das nicht beängstigend ist. Auf jeden einstündigen Görlitzer Park-Besuch kommen rund zehn Angebote von erschreckend furchteinflößenden Drogendealern. Das kurz zur momentanen Jointsituation unserer Hauptstadt. So nun zog gestern ein Pullover meine Aufmerksamkeit auf sich und mich in den Tally Weijl Shop. Dieser Laden wird ja meist von nicht allzu stilvollen Teeniemädels aufgesucht (wen spricht auch sonst der Slogan…

  • Berlin

    Berlin ist… ein Verkehrschaos.

    Da Kategorien wichtig für unser Gehirn sind, um die ganzen Sinneseindrücke, die jeden Tag auf uns einstürmen, zu verarbeiten, versuche ich mich jetzt auch an so einer Kategorie. Berlin ist… wenn die Ampeln an einer viel befahrenden Kreuzung, die noch von mehreren Straßenbahnen benutzt wird, einfach ausgeschaltet werden, sich ein Krankenwagen mit Martinshorn ankündigt und die verkehrsregelnden Polizisten um Punkt sieben ihre Kelle aus der Hand legen und den Feierabend antreten. Das heißt: was schon zuvor mit den sich zubrüllenden Beamten in Neonfarbe nicht funktionierte, bricht nun vollends in sich zusammen und einfach alle fahren los, um sich dann in der Mitte der Kreuzung zu begegnen. von Fridolin freudenfett (Peter…

  • Berlin

    Einmal District Môt und zurück zum Geheimtipp-Vietnamesen um die Ecke. Eine Abhandlung darüber, wie schlecht ein Restaurant sein kann.

    Franziska frönt ja dem Leben. Allerdings durfte ich diese Woche ein „Restaurant“ entdecken, das einem normal gut gelaunten Menschen die Stimmung verhageln würde. Für den typischen Berliner Miesepeter bietet es allerdings den wundervollen Nährboden neuer Meckereien. Hier meine Inspiration. Das District Môt Quelle: tinypic.com Ein Restaurant in Berlin Mitte, das sich Saigon Street Food auf die Fahnen geschrieben hat. Gut, ich war nie in Saigon, aber eröffnet man eine Gastronomie in Deutschland, erwarte ich auch eine gewisse Anpassung an die örtlichen Gepflogenheiten. Nennt mich spießig, aber ich finde nicht, dass Toilettenpapier eine vernünftige Alternative zu Servietten sein kann. Nicht in einem Restaurant und auch nicht um es seinen Gästen am…

  • Berlin

    Anekdote aus meinem Jahr

    Beim Durchblättern meines Kalenders von diesem Jahr habe ich eine Notiz gefunden, die mich doch glatt wieder in den Moment im Juni zurückversetzt hat. Schmunzeln musste ich auf jeden Fall. Und hier die kleine Anekdote: Morgens viertel vor acht an der Tramstation, es regnet: ein ca. 1,60 m großer, stark behaarter Mann überquert die Straße. Nackt. Nur ein klitzekleines Handtüchlein verdeckt das allernötigste. Barfuß. Ich schaue verwirrt. Er denkt, er kläre mich (mit einer Stimme,die in seinen Nasennebenhöhlen angesiedelt zu sein scheint) auf: “oh mein Gooooott. This is fucking Berlin!” Ich erwidere: “Und dann erweist du dieser außerordentlichen Stadt nicht mal den Respekt, dir eine Hose anzuziehen?” Das FKK-Rumpelstilzchen zieht…