Anekdote aus meinem Jahr

Beim Durchblättern meines Kalenders von diesem Jahr habe ich eine Notiz gefunden, die mich doch glatt wieder in den Moment im Juni zurückversetzt hat.
Schmunzeln musste ich auf jeden Fall.
Und hier die kleine Anekdote:

Morgens viertel vor acht an der Tramstation, es regnet: ein ca. 1,60 m großer, stark behaarter Mann überquert die Straße. Nackt. Nur ein klitzekleines Handtüchlein verdeckt das allernötigste. Barfuß. Ich schaue verwirrt. Er denkt, er kläre mich (mit einer Stimme,die in seinen Nasennebenhöhlen angesiedelt zu sein scheint) auf: “oh mein Gooooott. This is fucking Berlin!” Ich erwidere: “Und dann erweist du dieser außerordentlichen Stadt nicht mal den Respekt, dir eine Hose anzuziehen?” Das FKK-Rumpelstilzchen zieht von dannen. Ich bleibe verdutzt zurück.
 
Man kann diese Stadt lieben oder hassen. Ich tue beides. Aber mein Herz habe ich schon an sie verloren.

In einer Woche ist Weihnachten. Fahrt einen Gang runter und versucht die (leider schneefreie) Zeit zu genießen! Vielleicht blättert auch ihr einmal durch eure Notizbücher und sucht nach netten Anekdoten, die euch das vergangene Jahr versüßt haben oder euch zum lachen brachten.



Allerliebst, 
Franziska

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