Das Glück

Ich dachte stetsMeine Bestimmung sei nicht das Glück Dachte stetsich würde diesen Zustand nie kennen Doch jetzt wo du bei mir liegstgegenüber von mir sitzt und hinter mir stehst. Ist es da.                                                     Franziska Runge

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Leiser Winter

Wann ist denn der Winter gekommen? Er scheint sich heimlich angeschlichen zu haben, als ich dem Färben der Blätter zusah. Es dunkelt früher. Bin noch zu sehr in meinem Spätsommer, als Schneeflocken begrüßen zu können. Meine Hände mögen sich noch nicht an ihre Schuhe gewöhnen. Mein Nacken möchte den lauen Hauch des goldenen Herbstes spüren. Meine Stirn sehnt sich nach dem Kuss der vibrierenden Septembersonne.

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Einsilbig geht der Stress zu Grunde

Die Luft ist kalt.Sie ist frisch und spricht vom Eis.Ein Blatt fällt. Ein Blatt folgt.Die Luft klärt den Kopf vom Wust des Tags.Sie prallt auf Hals, Arm, Hand und Stirn.Der Stress löst sich auf.Er fällt von mir ab und liegt jetzt dort auf dem Blatt, das grad gen Boden fiel.Ich schau ihn mir an.Blank und nackt liegt er da.Fast grotesk sieht er aus.Ich lass ihn dort.Heut ist der Tag, an dem der Stress stirbt.Bis dann heißt heut: Bis nie, Stress.

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